Als ich den Aufruf zum Probenähen des Fluffncook von Fluff Store las, wusste ich sofort, dass ich unbedingt dabei sein muss. Der Fluffncook ist ein Kochsack. Das passte bei uns bestens. Ich nähe, der Mann kocht und gemeinsam essen wir.

Der Kochsack, auch Kochkiste genannt, ist keine neue Erfindung. Ein Gericht wird kurz auf dem Herd aufgekocht und dann dick eingewickelt. Gut isoliert gart der Inhalt langsam vor sich hin. So wird wenig Energie benötigt und niemand muss die ganze Zeit neben dem Herd stehen.

Gerade im Homeoffice ist das praktisch. In der Mittagspause kann ich das Abendessen vorbereiten, aufkochen und anschliessend für den ganzen Nachmittag in den Sack packen. Nach dem Abholen von der Kita kommt das Essen mit genau der richtigen Temperatur auf den Tisch.

Am naheliegendsten sind Suppen und Eintöpfe. Mein persönlicher Favorit ist die One-Pot-Lasagne, klassisch oder mit Kohl und Hummus. Den Fluffncook gibt es in mehreren Grössen. Für uns passt die mittlere Grösse gut; der grosse Sack wurde nach einem wenig überzeugenden Praxistest kurzerhand zum Legosack.

Die Isolationskissen können mit Dinkelspelz, Wolle, Stoffschnipseln, Kork oder Daunen gefüllt werden. Mein Testsieger ist die Daunenfüllung aus einem ausgedienten Kissen. Unser Garten sah danach allerdings aus, als hätte ein Fuchs darin ein Huhn gerissen.